Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
vor dem Hintergrund der naturschutzrechtlichen Ausgleichsregelung bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
- Über wie viele Ökopunkte verfügt die Stadt Hörstel aktuell?
Bitte mit kurzer Angabe: Lage der Flächen und ob diese bereits gebunden oder noch
verfügbar sind. - Führt die Stadt ein eigenes Ökokonto oder nutzt sie externe Ökopunkte?
Wie erfolgt die Verwaltung Bewertung und Dokumentation? - Gibt es ein Konzept oder Überlegungen, wie künftig gezielt zusätzliche Ökopunkte
generiert werden können?
Falls nein: Wird die Erarbeitung eines solchen Konzepts geprüft? - Sieht die Verwaltung Potenziale auf städtischen Flächen für ökologische Aufwertun-
gen, z. B. durch- Renaturierung von Gewässern, Tümpeln oder Feuchtflächen,
- ökologische Entwicklung von Waldflächen (z. B. Nutzungsruhe),
- Renaturierung gering genutzter Wege- und Randstrukturen,
- Anlage und Pflege von Streuobstwiesen oder artenreichen Wiesen?
- Wurde geprüft, ob die eigene Generierung von Ökopunkten ökologisch und wirt-
schaftlich sinnvoller ist als der Erwerb externer Ökopunkte? - Gibt es Überlegungen zur Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen, Naturschutzver-
bänden oder zur Nutzung von Förderprogrammen zur Umsetzung entsprechender Maßnahmen?
Begründung:
Ein transparenter Überblick über vorhandene Ökopunkte sowie ein strategischer Ansatz zur gezielten ökologischen Aufwertung städtischer Flächen stärken den Natur- und Klimaschutz, erhöhen die Planungssicherheit bei zukünftigen Projekten und können langfristig Kosten sparen.
Finanzierung:
Es entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Nachhaltigkeit:
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern
Mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Graw
Fraktionsvorsitzende
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