Kommunalwahl 2014


 

 

 

 

 

 

Bündnis 90/Die Grünen Hörstel

 

Programm zur Kommunalwahl 2014 in der Stadt Hörstel

 

 

 

Mit den Grünen gibt es in der Stadt Hörstel seit 30 Jahren eine Partei, die nach wie vor neue Impulse für die Entwicklung der gesamten Stadt einbringt und kritisch und konstruktiv in der Kommunalpolitik mitwirkt.

 

 

 

Im Stadtrat haben wir seit der Kommunalwahl 2009 aktiv und oft erfolgreich mitgestaltet, wie folgende Beispiele zeigen:

 

 

 

-       Engagement für die stärkere Einbeziehung sachkundiger Bürger/innen

 

-       Einrichtung der Offenen Ganztagsschule erst in Hörstel, dann in Riesenbeck und inzwischen auch in Bevergern

 

-       Errichtung der neuen Gesamtschule auf dem Harkenberg

 

-       Weitere Beteiligung an der Musikschule im Interesse der musikalischen Bildung unserer Kinder und Jugendlichen

 

-       Unterstützung einer bürgernahen Planung für die Ortsdurchfahrt Bevergern mit Radstreifen

 

-       erfolgreiches Eintreten gegen die fliegerische Nutzung des ehemaligen Flugplatzes in Dreierwalde

 

-       und Erarbeitung und Unterstützung von realistischen und zukunftsträchtigen Ideen zur Nachfolgenutzung

 

-       Die Erzeugung von regenerativer Energie auf städtischen Dachflächen durch die neue Hörsteler Energie GmbH

 

-       Die Gründung von Stadtwerken und der Rückkauf der Energienetze ist  in interkommunaler Zusammenarbeit auf den Weg gebracht

 

      -     aktive Unterstützung der Städtepartnerschaften

 

           

 

 

 

Moderne Verwaltung braucht Entwicklung

 

Bereits seit 2009 fordern wir Grüne die Einstellung einer Fachkraft für Wirtschaftsförderung und Leerstandsmanagement. Diese Kraft soll auch die Werbegemeinschaften und den Verein Stadtmarketing Hörstel unterstützen und in regionalen Kooperationen mit Rheine oder in der Kohleregion mitarbeiten. Die Stadtverwaltung muss sich in den nächsten Jahren auch in anderen Bereichen weiterentwickeln. Wir brauchen z.B. mehr Frauen in Führungspositionen.

 

 

 

 

 

Forensik in Hörstel

 

Den Umgang in sachlicher Atmosphäre mit der Forensik-Planung des Landes sehen wir bisher insgesamt als positiv an. Aufklärung und Information sind weiter wichtig.  Wir Grüne haben keine grundsätzlichen Bedenken zur geplanten Ansiedlung der Forensik. Die Fragen der konkreten Gestaltung und der höchstmöglichen Sicherheit wollen wir genaustens mit dem Land und dem Landschaftsverband abgeklärt wissen. Die Einrichtung des überparteilichen und verpflichtend konstruktiv wirkenden Planungsbeirates ist ein hilfreicher Beitrag zur Vertretung der Hörsteler Interessen.

 

 

 

 

 

Als Grüne stehen wir für eine nachhaltige Entwicklung, die die zukünftigen Generationen im Blick hat:

 

Wir wollen die Lebens- und Umweltqualität in der Stadt Hörstel deutlich verbessern und den Wirtschafts- und Bildungsstandort weiter stärken.

 

Wir wollen eine bürgerfreundliche und bürgernahe Stadt, in der die Betroffenen frühzeitiger über Planungen informiert und umfassender beteiligt werden.

 

Wir wollen attraktive Ortskerne, in denen alle  Menschen gerne leben, arbeiten und verweilen.

 

Wir setzen uns für eine kinder- und familiengerechte Stadt ein, die alle Generationen im Blick hat und die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf möglich macht.

 

Wir stehen für eine solide Haushaltspolitik mit sparsamer Haushaltsführung und zukunftsgestaltenden Investitionen.

 

 

 

Wir Grüne stehen für eine Politik, die die gewachsenen Strukturen von Bevergern, Dreierwalde, Hörstel und Riesenbeck berücksichtigt und eine ortsteildifferenzierte Entwicklung im Interesse  der gesamten Stadt anstrebt: Unterscheidbarkeit bei gleicher Lebensqualität ist das Ziel. Eine Einbindung des „Stadtmarketing Hörstel e.V.“, möglichst vieler weiterer Akteure und Bürgerinnen und Bürger bei Fragen der zukünftigen Stadtentwicklung halten wir für erforderlich.

 

 

 

Wir bieten mit unserem Wahlprogramm wieder eine deutliche Alternative zu den anderen Parteien und Gruppen und freuen uns über alle, die uns mit ihrer Stimme für unsere Kandidatinnen und Kandidaten bei der Kommunalwahl am 25. Mai unterstützen.

 

 

 

Willkommen zur Mitarbeit bei den Grünen in Hörstel sind alle Menschen aus dem Stadtgebiet, die nachhaltige, also ökologische, soziale, wirtschaftlich vernünftige und bürgernahe Politik machen möchten und sich in die Gestaltung der Zukunft unserer Stadt wie der Gesellschaft einbringen wollen.

 

 

 

 

 

Hörstel soll eine Stadt für alle Generationen sein

 

Eine Kommune hat nur Zukunft, wenn für Jung und Alt etwas getan wird. Die Folgen des demographischen Wandels müssen auch in der Stadtentwicklung Berücksichtigung finden. Wir setzen uns für eine aktivere Integration ausländischer Mitbürger(Migranten) und eine interkulturelle Offenheit in Hörstel ein.

 

 

 

Neben der klassischen Familie gibt es auch bei uns in der Stadt Hörstel vielfältige Formen des Zusammenlebens mit Kindern. Das muss sich endlich auch bei der Familienförderung der Stadt widerspiegeln.

 

 

 

Wir wollen berufstätigen Eltern bzw. Alleinerziehenden die Vereinbarkeit von Beruf und Leben mit Kindern erleichtern. Die Grünen setzen sich besonders ein für

 

-        eine Erweiterung des Betreuungsangebotes für Kinder in den Randzeiten

 

-        die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule auch in Dreierwalde.

 

-        die Optimierung der Beratung und Unterstützung für Eltern und Kinder in Krisensituationen.

 

Wir setzen uns für die Teilhabe behinderter Kinder in unseren Kindertagesstätten,  Schulen und Ausbildungsbetrieben ein.

 

 

 

Ältere und pflegebedürftige Menschen müssen wählen können, wie sie ihren Lebensabend verbringen wollen. Dazu brauchen sie verschiedene Angebote, die ihren individuellen Lebenssituationen und ihren Bedürfnissen gerecht werden.

 

 

 

Wir Grüne treten ein für

 

-        die Weiterentwicklung von Wohn- und Pflegeangeboten für ältere und hilfsbedürftige Menschen

 

-        die Umsetzung weiterer neuer Wohnkonzepte im Alter und Mehrgenerationen-Wohnformen

 

-        eine bessere Beratung für pflegebedürftige Menschen und ihrer Angehörigen

 

-        den Erhalt der medizinischen Versorgung in den Ortsteilen.

 

 

 

 

 

Politik für junge Menschen in Hörstel

 

Politik für Kinder und Jugendliche bedeutet für uns, junge Menschen zu fördern und sie an politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Das Wahlalter 16 hat sich bei der Kommunalwahl bewährt und sollte auch bei Landtagswahlen gelten.

 

 

 

Die Förderung der Jugendarbeit ist eine wichtige kommunale Aufgabe. Die Grünen setzen in ihrer Jugendhilfepolitik auf präventive Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Partner dabei sind die offene Jugendarbeit wie die Jugendverbandsarbeit aber auch durch die von uns erfolgreich eingeforderte mobile Jugendarbeit (Streetworker) an den Stellen im Stadtgebiet an denen sich Jugendliche treffen. Um die Arbeit mit den Jugendlichen und eine Koordinierung auf Stadtebene auf dem Niveau einer kontinuierliche Begleitung und Förderung fortsetzen zu können, ist eine Sicherung des jetzigen Personalbestands notwendig.

 

 

 

Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene fehlen kulturelle Angebote. Wir wollen den Arbeitskreis Kunst und Kultur und die Haupt- und Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit unterstützen neue Angebote zu erarbeiten und anzubieten.

 

 

 

Hörstel als soziale Kommune

 

Die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben, an Bildung und Mobilität darf nicht am Geldbeutel scheitern. Lebensqualität in Hörstel muss auch für die ärmeren Teile der Bevölkerung erfahrbar sein. Unterstützungsangebote wie Sozialberatung, Sozialkaufhaus und Tafel müssen auch für die Einwohnerinnen und Einwohner von Hörstel zur Verfügung stehen. Die  kreisweite Einführung eines Sozialtickets ist sinnvoll und soll auf die Art der Umsetzung und Finanzierung geprüft werden. Die Arbeit des Sozial-Punktes Hörstel begrüßen wir.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klimakommune Hörstel – Energieautark 2050

 

Wir Grüne wollen die Stadt Hörstel weiter zur Klimakommune entwickeln. Hörstel wird in den nächsten Monaten unter Beteiligung der Bürger ein kommunales Klimakonzept mit dem Ziel der Energieautarkie aufstellen. Mit der Beteiligung am European Energy Award wurde der erste Schritt gemacht. Grundlagen wurden bereits mit der ebenfalls von den Grünen initiierten Lokalen Agenda 21 gelegt.

 

 

 

Die neuen interkommunalen Stadtwerke Tecklenburger Land sollen das Stromnetz von der RWE zurückkaufen und selber betreiben. Wir gehen dabei von einer positiven Wirtschaftlichkeit aus, die zusätzlich noch zu mehr Steuereinnahmen und Investitionen in der Region führen wird. Mit einem ökologischen und auch preislich attraktivem Stromangebot besteht die Chance, dass unsere Stadtwerke auf Dauer auch zum stärksten Energieversorger in der Region werden. Dabei sollte eine bessere und ortsnahe Energieberatung für unsere Einwohner und mehr Förderung von energetischer Sanierung auch von Privatgebäuden erreicht werden.

 

 

 

Öffentliche Gebäude sind energieeffizient und umweltschonend zu bewirtschaften. Städtische Bauten sollen weiterhin mit Solarzellen bzw. Fotovoltaikanlagen  ausgerüstet werden können. Dieser Aufgabe hat sich die neue kommunale „Hörsteler Energie GmbH“ angenommen. Eine dezentrale Energieversorgung durch Blockheizkraftwerke muss jeweils geprüft und wenn sinnvoll auch umgesetzt werden, wie auch die Nutzung von Pelletsheizanlagen oder Erdwärme.

 

 

 

 

 

Flugplatz: Klimaschutz schafft Arbeitsplätze in Hörstel

 

Die Nachfolgenutzung des Fluggeländes in Dreierwalde sollte möglichst  mit der Bevölkerung und in regionaler Kooperation mit den Nachbarkommunen entschieden werden. Eine fliegerische Nutzung wird sich mit der Einrichtung der vom Land geplanten Münsterlandklinik für immer erledigt haben.

 

Als planerische Leitidee für die Entwicklung schlagen wir die Errichtung eines Zentrums für erneuerbare Energie vor. Damit können dort zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen werden. Eine Windvorrangzone könnte falls möglich ausgewiesen werden. Flächen für den Naturschutz und die Landwirtschaft könnten (außerhalb der Umzäunung) gesichert werden. Die vorhandenen Gebäude könnten sinnvoll weiter genutzt werden z.B. für kleinere Unternehmen und Firmengründer, aber etwa auch als Proberäume für Musiker oder für Indoor-Sport.

 

 

 

 

 

Wirtschaft fördern – Arbeitsplätze in Hörstel sichern

 

Alle kommunalen Möglichkeiten zum Erhalt und zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen müssen genutzt werden. Das gilt besonders bei der Unterstützung der ansässigen Unternehmen.

 

Bei der Ansiedlung neuer - vor allem kleinerer und mittlerer  - Unternehmen wie auch bei der Erweiterung örtlicher Betriebe sollten die Kriterien „ökologische Orientierung, Bereitstellung von Ausbildungsplätzen, geringer Flächenverbrauch und Schaffung neuer Arbeitsplätze“ weitestgehend berücksichtigt werden.

 

Die  Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Kreises und der Kommunen in der (Kohle-)Region, der Gesellschaft für Arbeits- und Bildungsförderung (GAB) und der Agentur für Arbeit soll weiter ausgebaut werden.

 

Wir fordern daher die Einstellung einer Fachkraft für Wirtschaftsförderung und Leerstandsmanagement. Diese Kraft soll auch den Verein Stadtmarketing Hörstel und die örtlichen Werbegemeinschaften unterstützen.

 

 

 

 

 

Tourismus und Naherholung gestalten in Hörstel

 

Für die Entwicklung des Tourismus und seiner Beschäftigungspotenziale setzen wir auf das Zusammenspiel von Landschaft, Kultur, Sport und Bewegung sowie das Angebot regionaler Produkte in der Gastronomie.  Wir wollen eine stärkere Gestaltung dieses Bereichs unter Einbeziehung des „Verkehrsvereins Hörstel e.V.“ und treten für eine bessere Vernetzung des touristischen Angebots mit der Naherholung und Angeboten der aktiven Freizeitgestaltung wie Inline-Skating, Radfahren, Reiten, Joggen und Walken ein.

 

 

 

Wir wollen uns einsetzen für

 

- die Einrichtung einer attraktiven Tourist-Information

 

- die sanfte Entwicklung des Torfmoorsees beispielsweise durch einen ökologischen Ferienhauspark, ein attraktives Café und ausgewiesene Grillplätze, die das bisherige Angebot ergänzen

 

- die bessere Erreichbarkeit touristischer Ziele vom Bahnhof aus über Bus und Fahrrad (Verleih-Station am Bahnhof).
- eine bessere Busanbindung für das Kloster Gravenhorst, den Torfmoorsee und andere Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet

 

- die Anlegung einer kleinen Marina oder eines Bootsanlegers als weiteren Botschaftsgarten im Zuge der Kanalerweiterung

 

 

 

 

 

Mobilität in Hörstel

 

Wir Grüne stehen für eine nachhaltige Verkehrsplanung und mehr Mobilität für alle. Wir wollen uns besonders einsetzen für:

 

-          eine verbesserte Einbeziehung der Bürger bei Planungsvorhaben

 

-          verkehrssichernde Maßnahmen besonders für den Fuß- u. Radverkehr in allen Ortsteilen, etwa Radstreifen in den Ortsmitten

 

-          eine weitere barrierefreie  Umgestaltung im Stadtgebiet

 

-          Verbesserungen beim Lärmschutz, wie z.B. durch Lärm mindernden Fahrbahnbelag innerhalb von Ortschaften und durch eine Solar-Lärmschutzwand an der A30 am Kloster Gravenhorst und Tempo 100 auf der A30 im Bereich der Ortschaft Hörstel

 

-          eine Optimierung des öffentlichen Busverkehrs und die Einführung eines Sozialtickets

 

-          höchstens km/h 30 vor allen Kindergärten und Schulen und in allen Wohngebieten

 

 

 

 

 

 

 

Bauen und Wohnen in Hörstel

 

Wir Grüne wollen eine aktive, ökologisch und sozial ausgerichtete Wohnungspolitik. Auch wenn es zu begrüßen ist, dass die Stadt für Bauwillige bezahlbare Grundstücke für Einfamilienhäuser zur Verfügung stellt, so ist der hohe Flächenverbrauch ebenso problematisch wie die Folgen für die Ortskerne und die hohen Kosten für die  Infrastruktur. Wir brauchen zudem angemessene Wohnung für alle Altersgruppen, Familien und Singles.

 

 

 

Wir werden uns dafür einsetzen, dass

 

-       neben dem Baulückenkataster weitere Anreize geschaffen werden, um mehr Baulücken zu schließen und Altbauten auch in Zukunft genutzt werden, etwa durch einen Zuschuss für Sanierungsgutachten und Kauf von Altimmobilien durch junge Familien

 

-       ökologisches Bauen und der Einsatz von regenerativer Energie gefördert werden

 

-       die Ortskerne Zentren bleiben, in denen Leben und Arbeiten verbunden bleiben können und dadurch eine vielfältige Lebendigkeit ausstrahlen

 

-       in den Ortsteilen neben Spielplätzen auch Treffpunkte für das soziale Miteinander angelegt werden

 

 

 

 

 

Hörstel für Umwelt- und Naturschutz

 

Bei der Erschließung und Aufstellung von Bebauungsplänen wollen wir uns dafür

 

einsetzen, dass

 

-          die heimische Tier- und Pflanzenwelt geschützt wird

 

-          die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Kulturlandschaft auch im Hinblick auf ihre Erholungsfunktion bewahrt werden

 

-          mit den Naturgütern Boden, Luft und Wasser schonend umgegangen durch die Verringerung von Flächenverbrauch bei Plaggenesch-Böden und die Renaturierung der Flüsse und Bäche, wie etwa die Flötte bzw. Bevergerner Aa mit Unterstützung der EU

 

-          keine weitere Massentierhaltung in Hörstel etabliert wird

 

-          es weitere Begrünungsmaßnahmen und mehr Straßenbegleitgrün an den Ortseinfallstraßen gibt

 

Die Erhaltung und Förderung des einheimischen Baumbestandes im Stadtgebiet ist uns besonders wichtig. Markante erhaltenswerte und ortsbildprägende Bäume auf öffentlichen Flächen sollten einzeln oder in Gruppen in der Bauleitplanung unter Schutz gestellt werden. In Wohngebieten kann die Übernahme von Baumpatenschaften dazu ein guter Beitrag sein.

 

 

 

 

 

Sauberes Wasser in ganz Hörstel

 

Wir Grüne setzen uns ein für:

 

- gesundes Trinkwasser im ganzen Stadtgebiet

 

- eine stärkere Nutzung von Regenwasser

 

- Regenwasserverrieselung und so wenig Flächenversiegelung wie möglich.

 

- eine schnelle Sanierung alter und defekter Kanalsysteme

 

- den Verzicht der Stadt beim Einsatz von Giften und Pestiziden und

 

 - für Aufklärungsarbeit gegen deren nicht erlaubte Benutzung im Privatbereich und Aufzeigen von Alternativen.

 

 

 

 

 

Abfallvermeidung

 

Müllvermeidung bleibt wichtig. Die Stadt ist zuständig für das Einsammeln des Hausmülls und kann z. B. durch die Größe der Müllgefäße Einfluss nehmen auf die anfallende Müllmenge. Wir setzen uns dafür ein, dass Müllvermeidung durch den Kreis finanziell honoriert wird. Wir begrüßen es, dass nun der Kreis in Saerbeck einen Wertstoffhof und eine Grünabfallannahmestelle anbietet.

 

 

 

 

 

Bildung und Betreuung zeitgemäß gestalten

 

Bildung ist auch für Hörstel ein mehr und mehr wichtiger Standortfaktor. Die Schule muss heute viel mehr leisten als reine Wissensvermittlung. Sie soll jeden einzelnen Schüler gezielt fördern, wie auch integrieren. Der Umgang mit den neuen Medien wie auch die Schaffung von Sport- und Bewegungsmöglichkeiten stellt zusätzliche Ansprüche an Räumlichkeiten, Ausstattung und Angebote unserer Schulen.

 

Nichtbehinderte und behinderte Schüler sollen im Rahmen einer positiven persönlichen Weiterentwicklung gemeinsam lernen. Die guten Erfahrungen der Grundschule sollen, wie bereits begonnen, auch an den weiterführenden Schulen fortgesetzt werden. Auch vor diesem Hintergrund ist die Gründung der Gesamtschule ein grüner Erfolg. Der in wenigen Jahren anstehende Aufbau einer gymnasialen Oberstufe ist eine Herausforderung, der sich auch die Stadt als Schulträger mit einer neuen Ausbauplanung für das Schulzentrum auf dem Harkenberg stellen muss. Dabei sind auch die Mensa wie auch eine neue Aula sinnvolle Bildungsinvestitionen.

 

Das NRW-Erfolgsmodell Offene Ganztagsschule läuft an drei Grundschulen sehr gut. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass auch in Dreierwalde eine Offene Ganztagsschule eingerichtet werden kann. Die Gesamtschule ist bereits als Ganztagsschule mit Mittagessen für alle Schüler eingerichtet.

 

 

 

 

 

Mehr Sport und Bewegung in Hörstel

 

Die Bedeutung von Sport und Bewegung für den einzelnen Menschen und für die Gesellschaft nimmt mehr und mehr zu. Der Bau der neuen Sporthalle (Grüne Halle), hat das große Potenzial und konstruktive Miteinander der Sportvereine in unserer Stadt aufgezeigt, die sich beispielhaft für das Projekt engagieren. Wir Grüne sehen darin ein erstes Teilprojekt einer umfassenden Sportentwicklungsplanung. Der Stadtsportverband soll von Anfang an maßgeblich beteiligt werden. Wir brauchen auch auf Dauer benutzergerechte Sportstätten und Sportgelegenheiten. Der von uns unterstützte Kunstrasenplatz in Riesenbeck, der Bewegungsraum in Bevergern oder die Planungen für die Fußballecke in Bevergern sind aktuelle positive Beispiele für das große Engagement im Sport.

 

 

 

 

 

Kultur bereichert uns

 

Von Anfang an haben wir Grüne uns für ein vielfältiges Kulturangebot in Hörstel stark gemacht. Die Grünen werden auch in Zukunft dafür eintreten, dass Kinder und Jugendliche aus der Stadt Hörstel alle Angebote der Musikschule nutzen können. Kooperationen mit Schulen und Musikvereinen sind sinnvoll und werden unterstützt. Sie sichern die Qualität bei der musikalischen Förderung.

 

Wir sind weiterhin

 

-        für ein attraktives Kulturangebot für Jugendliche

 

-        für Kulturveranstaltungen an wechselnden Orten mit Musik und Kleinkunst.

 

-        für die regelmäßige Durchführung von Sommer-Events am Dortmund-Ems-Kanal vom Nassen Dreieck bis zum Uferpark Riesenbeck.

 

 

 

 

 

Hörstel lernt Weltoffenheit durch Städtepartnerschaften

 

Die langjährigen Partnerschaften mit Waltham Abbey und Dalfsen sollen weiter unterstützt und belebt werden. Im vergangenen Jahr konnte das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Waltham Abbey gefeiert werden. Die Partnerschaft mit Moletai hat die Verbindung zu den neuen EU-Staaten gestärkt und neue Impulse für die Partnerschaftsarbeit gegeben. Der Verein Städtepartnerschaft als Motor der Partnerschaftsarbeit soll eine bessere finanzielle Ausstattung erhalten. Es ist gut, dass die Gesamtschule den Austausch mit den Dalfsener Schülern weiterführen und hoffentlich intensivieren wird.



URL:http://gruene-hoerstel.de/kommunalwahl-2014/wahlprogramm/